Dosenpfand sammeln für eine gute Sache

744 Einwegdosen und Einwegflaschen hat die GE-16 (Berufsfachschule I – Gesundheit und Ernährung, Oberstufe) im vergangen Schuljahr gesammelt – und das fast ausschließlich im Gebäude des Regionalen Berufsbildungszentrums Plön und auf dessen Gelände. Das entspricht 186 Euro. Die GE-17 hat sogar 1.332 Dosen und Flaschen gesammelt und kommt damit auf einen Ertrag von 333 Euro.

Die Idee zur Sammelaktion entstand bereits 2016 als Lehrer und Lehrerinnen sowie Schüler und Schülerinnen immer wieder auffiel, dass auf dem Schulgelände und im Schulgebäude Unmengen von Pfand achtlos in den Müll geworfen wurden oder einfach in den Klassenräumen zurück blieben. Also wurde der Entschluss gefasst zu sehen wie viel Geld sich in den letzten Wochen sammeln ließe, um damit etwas Nettes zum Schuljahresende zu unternehmen. In diesen sechs Wochen wurde Pfand im Wert von 40 Euro gesammelt. Dieses Geld wurde in eine Runde Minigolf invenstiert.

Schließlich wurden zwei große Regentonnen besorgt, diese wurden von den Hausmeistern zu „Pfandeinwurftonnen“ umgebaut und zentral in den Klassenräumen der GE-16 und der GE-17 aufgestellt, damit das Projekt nicht in Vergessenheit gerät. Der Eifer der Schüler und Schülerinnen war schnell geweckt. Welche Klasse würde ihre „Pfandeinwurftonne“ zuerst befüllen können?

Schnell wurde klar, dass die Schüler und Schülerinnen mit einem Teil ihres Geldes eine „Gute Sache“ unterstützen möchten. Im Rahmen des Unterrichts wurden verschiedene regionale Projekte und Vereine vorgestellt, die es alle verdient hätten unterstützt zu werden. In einer Abstimmungen hat die Klasse dann entschieden, die Hälfte ihres Erlöses dem Tierheim Kossau-Lebrade (Tierschutzverein Plön und Umgebung e.V.). zukommen zu lassen.

Ende Mai konnten 216,50 Euro an die Tierheimleiterin, Ingrid Horn, übergeben werden. Zudem konnte die Klasse einen Einblick in die Arbeit des Tierheims erhalten. Die Spende wird dem neuen Katzenauslauf des Tierheims zu Gute kommen.

Angesichts der Begeisterung der Schüler wird das Projekt auch im kommenden Schuljahr fortsetzen. Obwohl es auch ein Erfolg wäre, wenn nicht mehr so viel Einwegpfand weggeworfen werden würde.