Kreis Plön steht an der Seite von Kindern und Eltern

Im Kreises Plön gibt es gleich drei weitere positive Entwicklungen zu vermelden:

  1. Zum einen ist der KinderLeicht-Ordner des KinderNetzes Kreis Plön für Eltern mit Neugeborenen in neuer Auflage erschienen. Als Willkommensordner für neu gewordene Eltern im Kreis Plön bietet er Orientierung in der aufregenden Zeit nach der Geburt eines Kindes. Seit der ersten Auflage im Jahr 2009 fördert die Techniker Krankenkasse den KinderLeicht-Ordner.
  2. Zum anderen schloss der Kreisjugendring einen weiteren Fördervertrag für die nächsten drei Jahre mit dem Kreis Plön ab. Der Kreisjugendring wird weiterhin 68.800 Euro jährlich erhalten.
  3. Außerdem erhält das Beratungsangebot des Kinderschutz-Zentrums Kiel mehr Beraterwochenstunden und Zuschüsse für seine Arbeit für den Kreis Plön in Fällen (möglicher) Gewalt und Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen. Auf das das Jahr 2018 bezogen, erhöht sich der Zuschuss um rund 19.000 Euro.

„Das Wohl von Kindern und Eltern im Kreis Plön ist uns ein wichtiges Anliegen. Dies belegt die seit vielen Jahren bestehende enge Vernetzung mit so wichtigen Institutionen wie dem Kreisjugendring, dem KinderNetz Kreis Plön und dem Kinderschutz-Zentrum Kiel“, erklärte Landrätin Stephanie Ladwig. „Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Plön sieht seine Beiträge zur Hilfe nicht als Pflichtaufgabe, sondern leistet diese aus herzlicher Überzeugung“, ergänzte der Jugendhilfeausschuss-Vorsitzende Tade Peetz.

Hintergrund:

Der KinderLeicht-Ordner des KinderNetzes Kreis Plön erscheint bereits in fünften Auflage. Der Ordner bündelt wichtige Ansprechpartner und Informationen und bietet Raum für ganz persönliche Dokumente des Kindes, die es aufzubewahren gilt. Bereits 4.000 Exemplare wurden in den vergangenen Jahren verteilt. Die Techniker Krankenkasse beteiligt sich seit der ersten Auflage im Jahr 2009 in beträchtlicher Höhe an den Herstellungskosten. Konfektioniert werden die Ordner in den Preetzer Werkstätten des Lebenshilfewerkes des Kreises Plön.

Der Kreisjugendring erhält bereits seit mehreren Jahrzehnten einen vertraglich festgelegten jährlichen Zuschuss des Kreises Plön. Im Vordergrund der Förderung stehen die Personalkosten eines hauptamtlichen Bildungsreferenten für die Jugendverbandsarbeit. Der Kreisjugendring wird diese Position neu besetzen, nachdem der bisherige Stelleninhaber heute einer neuen Aufgabe nachgeht. Der Kreisjugendring nutzt diese Gelegenheit, sich unter anderem mittels eines Zukunftskonzeptes neu aufzustellen. Ziel ist der Ausbau der Unterstützung und die Qualitätssicherung der Jugendverbandsarbeit im Kreis Plön. Auch projektbezogene Initiativen sollen in Zukunft, dank eines besonderen Projektbudgets in Höhe von 10.000 Euro durch den Kreis Plön, möglich sein.

Seit den 90er Jahren besteht zwischen dem Kreis Plön und dem Kinderschutz-Zentrum Kiel eine vertragliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit in Fällen (möglicher) Gewalt und Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen durch speziell ausgebildete Fachkräfte des Trägers in Form von Beratung, Diagnostik und gegebenenfalls notwendiger therapeutischer Unterstützung. Im präventiven Kontext bietet das Kinderschutzzentrum zudem Informationsveranstaltungen für Eltern, Fortbildungen für Fachkräfte und Multiplikatoren. Die Wahrnehmung der genannten Aufgaben und weiterer gesetzlicher Aufträge kann derzeit durch die Mitarbeiterinnen des Kinderschutz-Zentrums aufgrund steigender Nachfrage nicht mehr ausreichend erfolgen. Fallbezogene Anfragen und die Zahl betroffener Kinder sind in den letzten Jahren gestiegen. Deshalb erhöht der Kreis Plön den Anteil der Beraterwochenstunden von 39 auf 49 Wochenstunden. Auch die Stundenanteile im Sekretariat werden erhöht, wie auch der Zuschuss zu Sach- und Gemeinkosten. Im Zuge des allgemeinen Beratungsangebotes versorgt das Kinderschutz-Zentrum Kiel den Kreis Plön mit den integralen Beratungsleistungen der Frühen Hilfen.

Anita Siegmund

In Preetz geboren und aufgewachsen und nach ein paar Umzügen wieder in der schönen Schusterstadt gelandet.

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